Dienstag , 12 Dezember 2017

Wenn Leichen atmen…

Krimis jeden Couleurs fesseln Tag für Tag Millionen Menschen vor die TV-Geräte der Welt. Auch ich tauche immer wieder gerne in die oft spannenden, originellen und manchmal auch mit feinem Humor gespickten Geschichten ein. An leicht konfuse Wendungen, gelegentlich zu konstruierte Handlungen und wundersame Zufälle habe ich mich inzwischen gewöhnt. Nur mit einem Detail habe ich immer wieder meine liebe Mühe: Nämlich immer dann, wenn die Leiche auf dem Schragen atmet oder mit den Wimpern zuckt.

Auch am Dienstag begleiteten wir den Bestatter auf SF1 durch den Kanton Aargau und amüsierten uns ob den humorvollen Einlagen und der philippinischen Totenwache. Öfters als sonst stand, beziehungsweise lag die Leiche im Mittelpunkt des Geschehens… und immer wieder hob und senkte sich dessen Brustkasten. Ich verstehe es irgendwie nicht. Da wird viel Geld in eine solche Produktion gesteckt, doch die «Leiche» schafft es nicht einmal, für zwei drei Sekunden die Luft anzuhalten. Alternativ könnte man doch auch im Schnitt den betroffenen Bildteil einfach mit einem Standbild versehen… oder sehe ich da was falsch oder bin ich gar überempfindlich?

Wie erlebst Du das? Was stört Dich bei Filmen am meisten? Freue mich auf Deinen Kommentar.

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2 comments

  1. hihi, mir fällt das auch immer wieder auf. aber es ist kein fehler nur von den schweizer (amateur) filmmachern – obwohl ihre qualität immer zwischen unterirdisch und tiefenirdisch ist. selbst in den us serien kann das passieren. besonders lustig ist das so in filmen wo man aufgeschnittene leichen auf dem tisch sieht wie bei body of proof oder bei ärzte serien. besonders lustig find ich aber die CPR Aktionen in den serien. anstatt das man den „patienten“ drückt bewegt sich nur die schulter des ausführenden :)