Sonntag , 22 Januar 2017

Unsere Reise durch die Toskana, Teil 2

Was wir letzte Woche mit etwas Fleiss geschafft hatten, klappt diese Woche nicht so ganz… ich meine das tägliche Bloggen unserer Reise. Macht aber nichts, dafür schreiben wir etwas weniger und zeigen ein paar Fotos mehr. :-)

Unsere Reise ist herrlich… das Wetter erfreut uns rund um die Uhr, das Essen ist vorzüglich und unser Gemüt bekommt viele Eindrücke geboten.

Wir übernachten von Tag zu Tag an einem anderen Ort, nicht in Hotels, sondern in «Agriturismo». Das sind Landwirtschaftsbetriebe (oder waren mal welche), die sich dem Tourismus verschrieben haben und meistens sehr gepflegte Zimmer mit Frühstück anbieten. Ab und an wähnt man sich in einer Villa, mal in einem grosszügigen Landsitz, sehr häufig gibts Swimmingpools, grosse Gärten und auch ein klein wenig Gastronomie. Doch genau wie in unserer Tour de Suisse kamen wir zum Schluss, dass der Preis für den Aufenthalt in keinem Zusammenhang mit der gebotenen Qualität und Ausstattung steht… eher erscheint es mir, dass diese Faktoren ausgewürfelt wurden. ;-)

Unser Auto fuhr uns zuverlässig über alle Hügel und Täler, wir entdeckten wunderschöne, idyllische Dörfchen, kleine Städte und Touristenmassenauflaufzentren, historische Burgen und verfallene Mauern.

Das Geocachen brachte uns auch zu manch einsamen Ort, fernab der Touristenströme…. und in einem Logbuch erhielt ich von meiner Liebsten auch eine ganz persönliche Widmung zu meinem Geburtstag. (Was drin steht, erfahren nur jene, die diesen Cache auch besuchen werden…) Ich liebe Dich auch, meine liebste «Fidanzata».

Oh, da fällt mir grad das liebe Geburtstagsständchen ein, mit welchem mich meine Arbeitskollegen telefonisch überrascht haben. Danke Leute, ihr seit ja so toll!

Elox geniesst die Reise auch, kein Wunder, denn er nächtigt ja auch stets königlich. Einen Grund muss es ja für die Hund-Zuschläge bei der Übernachtung geben. :-)

Ein Highlight war für uns die Einladung zu Annalisa und Jeannot, welche vor 10 Jahren in die Toskana ausgewandert sind. Zuerst genossen wir ein wunderbares Aperitif in einer lauschigen Veranda, später wurden wir kulinarisch verwöhnt und auch Wein gabs reichlich. Bevor wir zu später Stunde aufbrachen, degustierten wir verschiedene Grappas. Ich war total überrascht, welch Vielfalt diese «Schnäppse» boten… vor allem der eine namens «Zeni» hatte es mir angetan… herrlich dieser Geschmack der alten Fässer, worin er gereift hat.

Leicht absurd war es denn auch, dass wir als Gastgeschenk einen Grappa mitgebracht hatten… wussten wir doch nicht, dass Jeannots Frau in einer Grapperia gearbeitet hatte. Nichts desto trotz, es war ein gelungener Abend mit ausufernden, tiefgehenden Gesprächen und viel Freude. Herzlichen Dank, liebe Annalisa und lieber Jeannot für Eure herzliche Gastfreundlichkeit.

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Helene Bärlocher gefällt dieser Artikel

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One comment

  1. Wir übernachten von Tag zu Tag an einem anderen Ort, nicht in Hotels, sondern in «Agriturismo».

    Wie findet Ihr jeweils die nächste Übernachtungsmöglichkeit? Online? Agriturismo-Führer?