Samstag , 24 Juni 2017

ESC 2011 – Ich konnte mich nicht sattsehen!

Vom alljährlichen Show- und Musikwettbewerb «Eurovision Song Contest» kann man halten was man will. Mich persönlich fesselt dieses Ereignis aus verschiedenen Gründen immer wieder an den Fernseher. Klar, wenn man fürs eigene Land mitfiebern kann, macht die ganze Veranstaltung gleich ganz viel Spass. Das gemeinsame Beurteilen und Lästern fördert zudem die Beziehung und musikalisch gibts ja auch den einen oder anderen Ohrwurm zu hören.

Doch dieses Jahr faszinierte mich etwas ganz anderes. Das aufgebaute Bühnen- und Lichtspektakel mit diesem riesigen LED-Hintergrunddisplay (angeblich 60 x 20 Meter gross!) und den unendlich vielen Licht-, Nebel- und Feuereffekten hat mich regelrecht in seinen Bann gezogen. Manchmal blendete ich die Musik geistig völlig aus, konnte mich nicht satt sehen.

Selten habe ich derart viel Abwechslung bei der Bühnentechnik erlebt.

Die Verantwortlichen haben ihren Job wirklich verstanden und ein regelrechtes Kunstwerk geschaffen. Das riesige Display im Hintergrund ist natürlich der Kern der Sache, erlaubt es doch, die Szene ohne grosse Umbauten in eine komplett neue Erscheinung zu tauchen. Doch die Macher haben nicht nur irgendwelche Filme im Hintergrund abgespult, sondern mit aufwändige Animationen, überraschenden Einfällen eine Form digitaler Kunst geschaffen.

Langweilig wurde es mir – zumindestens was das Auge anbelangt – nie. Jeder einzelne Song wurde auf seine individuelle Art inszeniert und auf naheliegende Wiederholungen wurde offenbar bewusst verzichtet. Genial!

 

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One comment

  1. Eine gelungene Planung, ja.
    Mich haben vor allem die kleinen Filmchen zwischen den Acts fasziniert. Einerseits Szenen aus einer Stadt des Veranstaltungslandes, andererseits aber jeweils „Darsteller“ darin aus dem Land, welches gerade auf die Bühne marschiert und jeweils das Motto in seiner Sprache geschrieben oder gesprochen.

    Und von meiner Heimatstadt hatte ich eine Vorstellung, was ich gerne im Filmchen sehen würde und Bingo, genau das kam :-) Klischee? neeeee !