Donnerstag , 20 Juli 2017

Man fühlt sich ohnmächtig! Mailserver geblacklisted…

«Wenn nur das Wörtchen wenn nicht wär…» Dann gäbe es keinen Spam und gleichzeitig auch viel weniger Ärger. Doch leider entspricht die Realität nicht meinen Wunschvorstellungen. Klar, es gibt in den heutigen E-Mail- und Security-Programmen wunderbare Anti-Spam-Filter. Diese sortieren unliebsame Mails ziemlich zuverlässig in einen virtuellen Mülleimer… doch was passiert, wenn die Mails erst gar nicht mehr ankommen?

Seit Samstag früh nerve ich mich darüber, dass der Mailserver meines Hostingproviders geblacklisted ist. Dass es soweit kommt liegt aber nicht an meinen Aktivitäten oder meinem Blog. Denn man teilt sich  üblicherweise einen Server mit vielen vielen anderen Angeboten. (Um herauszufinden, welche anderen Websites sich als gewissermassen Nachbarn denselben Server teilen erfährt man hiermit.) Und wenn dann einer dieser anderen Providerkunden über die Stränge schlägt, seine Installation nicht im Griff hat oder sonst die Tür für Spamer offen lässt, dann kann es schnell passieren, dass die IP-Adresse des Mailservers auf einer Blackliste landet. Viele Provider wie z.B. Bluewin, aber selbst mein eigener Provider nutzen dann die Blacklisten, um Mails von geblacklisteten Servern gleich unbetrachtet abzulehnen.

Das ist mir nun passiert. Ich kann praktisch niemandem mehr eine E-Mail senden, kriege alles zurück. Nur weil irgend so ein Depp über den Mailserver meines Providers rumgespamt hat.

Das Unerfreulichste daran ist aber, dass meine Hilfe-ruf-Mails an meinen Provider bislang unbeantwortet blieben und offensichtlich auch kein Blacklist-Monitoring existiert, damit solche Situationen sofort erkannt und entsprechend reagiert werden kann.

Nun hoffe ich dann eben, dass sich die Spezialisten dort frisch erholt morgen Montag  dem Problem annehmen und den Verursacher nun vom Server verweisen… denn es ist nicht das erste Mal.

Übrigens: Via mxtoolbox.com kann man bequem feststellen, ob sich der eigene Mailserver auf einer Blacklist befindet.

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4 comments

  1. Nachdem auch bis Montag abend keine Reaktion durch den Provider erfolgt ist und auf telefonische Nachfrage die pure Ahnungslosigkeit zu erkennen war, suchte ich bereits nach einer neuen Serverlösung. Als dann gestern Nacht der Mailserver erneut auf der Spamcops-Blackliste stand, war für mich klar, dass ich nun mit meiner Site umziehe. Das ist nun somit geschehen und hoffe, dass ich mit dem neuen Anbieter cyon.ch bessere Erfahrungen machen werde. Sollte irgendwas also nicht funktionieren, bitte kurz melden…
    Liebe Grüsse
    Huwi

  2. herzliche Gratulation!
    Ich glaube, da hast du eine gute Wahl getroffen. Ich bin seit gut einem Jahr bei cyon und habe nur gute Erfahrungen gemacht.
    Welches war denn der andere Provider? Hostpoint? *gg

    Gruess
    chrigel

  3. Hoi Chrigel… nicht ganz, da war ich früher mal :-) Zuletzt war ich bei Hoststar… und ich sag Dir eins: Cyon fühlt sich wirklich toll an. Es läuft einfach alles wie geschmiert… Gruss Huwi

  4. Hallo Huwi,

    danke für diesen Artikel. Ich habe ein sehr ähnliches Problem und konnte es bisher noch nicht lösen. Ich habe dabei schon eine wahre Odyssee hinter mir, die schon mehr als zwei Jahre andauert. Sogar ein Wechsel meines Internetproviders hat nichts gebracht. Leider begegnen mir alle beteiligten Dienstleister (Internetprovider, Hostingprovider) mit völliger Ahnungslosigkeit.

    Hoststar antwortet: „Die Mails werden nicht von uns blockiert, sondern Spamcop blockiert die IP. (…) Wir haben auf Spamcop leider keinen Einfluss. Wir bitten um Verständnis.“ Ist das nicht Unsinn? Ist es nicht gerade Hoststar, das Spamcop damit beauftragt, Mails von verdächtigen IPs herauszufiltern?

    Die Internetprovider wiederum antworten am Telefon wiederholt, dass sie keine Ahnung haben, wovon ich spreche, und halten mich anscheinend für einen Verwirrten.

    Was ich mich allerdings frage: Hat dieses Problem wirklich mit der IP des Hostingproviders zu tun? Geht es nicht um die dynamische IP, die mir vom Internetprovider zugewiesen wird?

    Schöne Grüße
    David