Sonntag , 19 November 2017

Postalischer Verhältnisblödsinn

So manches Foto-Kleinmaterial (Diffusoren, Akkus, Fernauslöser, Blitzhalterungen, Hintergründe, Reflektoren etc.) bestelle ich seit geraumer Zeit via eBay im asiatischen Raum, mit Vorliebe in HongKong. Meine Erfahrungen sind bislang sehr zufriedenstellend: Die Qualität ist meist ok, die Lieferzeiten sehr schnell und die Preise günstig. (Klar, den einen oder anderen Fehlkauf habe ich auch schon abschreiben müssen… doch bei den Preisen nimmt man das eher gelassen hin.) Auffällig dabei: Selbst die Versandspesen sind äusserst moderat, liegen nicht selten im Bereich von 3-7 US$. Maximal eine Woche nach der Bestellung trudelt das Paket bereits bei mir ein.

Ganz anders scheint die Situation, wenn ich ein (defektes) Produkt retournieren möchte. Die Schweizer Post verlangt für ein relativ kleines Paket (1.1 kg) sagenhafte 53 Franken, kriege ich es auf B4-Format hin gilts noch als Brief und kostet „nur noch“ 45 Franken.

Es kommt mich also in vielen Fällen billiger, wenn ich ein defektes Produkt wegschmeisse und neu bestelle, als stattdessen dieses zum Umtausch zu retournieren. (Positiv ist zu erwähnen, dass mancher Versender aus HongKong bereits auf eine Reklamation per E-Mail ein neues Exemplar zustellt und keine teure Rücksendung fordert…)

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One comment

  1. Das ist doch bekannt, die Schweizer Post hat Abzockerpreise. Sowie eigentlich fast alles in der Schweiz Abzockerhaft teuer ist. Oder?
    Schick mal ein Paket nach Italien. Dann probiers von der Swiss-Post oder fahr doch mal hier in Basel über die Grenze. In Deutschland ist es gerade mal weniger als die Hälfte was man in der Schweiz bezahlt. Dazu sind die sogar noch schneller.