Donnerstag , 14 Dezember 2017

Tonerkauf wider jeglicher ökologischen Vernunft…

Auf den Websites der Druckerhersteller wird das Thema Umwelt gross geschrieben und marketingmässig ausgeschlachtet. Man könnte nach der Lektüre von «HP und die Umwelt» nie glauben, dass ein und dieselbe Firma die Wegwerfgesellschaft derart fördert:

In meinem Beitrag «Die Wegwerfgesellschaft treibt seltsame Blüten» beschrieb ich die absurde Situation, dass das Nachkaufen von Tonerkassetten für meinen Farblaser von HP massiv teurer kommt, als wenn ich gleich einen neuen Drucker inkl. Tonerkassetten kaufe, bzw. danach den Drucker gleich ungenutzt entsorgen lasse.

Diese Resourcenverschwendung, zusätzlich aktiv vom Hersteller HP mit einer Cashback-Aktion unterstützt, ist ökologisch äusserst fragwürdig und sollte gar verboten sein. Doch als ich mich daran erinnerte, dass ich so auf 2’000 bedruckte Blatt ganze 41% spare, das sind über 200(!) hart verdiente Franken, konnte ich nicht widerstehen und habe es wahr gemacht:

Im Laden rief ich mir einen Verkäufer und deutete auf den Drucker: «Den hier kaufe ich, nehme aber nur die Seriennummer (für die Cashback-Aktion) und die enthaltenen Tonerkassetten mit.»

Obwohl er ganz kurz aufhorchte, schien ihm diese Szene nicht ganz unvertraut. Im weiteren Gespräch erklärte er dann auch, dass in anderen Filialen solche Kundenreaktionen schon passiert seien und deswegen die Firma bei HP entsprechend interveniert habe. Angeblich sollen da nun Bestrebungen laufen, damit das Verhältnis zwischen Toner- und Drucker-Anschaffungspreis einen vernünftigen Rahmen annähme. Doch es dauere wohl noch…

Liebe HP und Konsorten, wenn ihr es mit dem Umweltschutz wirklich ernst meint, dann reagiert und korrigiert diese bescheuerte Preispolitik.

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