Dienstag , 21 November 2017

Suggerierende Berichterstattung in den Medien

Die Überschrift erzählt nur die halbe WahrheitLetzthin im St. Galler Tagblatt: In grossen Lettern prangt die Überschrift auf der Titelseite, welche verkündet: „Kiffen bleibt strafbar“. Dem Schnellleser wird damit eine Tatsache, ein Faktm suggeriert. Doch liest man den Artikel genau, dann erfährt man, dass lediglich der Ständerat ein „Nein“ zur laufenden VolksinitativeFür eine vernünftige Hanf-Politik mit wirksamen Jugenschutz“ empfiehlt, diese wiederum in einigen Monaten vors Volk kommt und erst dieses wirklich entscheidet. Interessanterweise war ähnliches auch in anderen Tageszeitungen, Onlinemedien und Nachrichtensendungen festzustellen. Wurde hier einfach schlecht vereinfacht oder gibt es hier bereits Absichten dahinter zu vermuten? Wir werden es wohl nicht erfahren. :-)

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3 comments

  1. Alle sogenannten „Drogen“ müssen straffrei konsumiert werden können. Sehr wichtig dabei ist ein Schutzalter, ein kontrollierter Handel und Aufklärung von Fachleuten die etwas von der Materie verstehen.
    Die bisherige Drogenpolitik bassiert ja auf Verboten. Wenn sie erfolgreich gewesen wäre, gäbe es keine Drogenkonsumenten mehr. Dem ist aber nicht so. Folglich ist die Politik der Verbote gescheitert und es ist dringend nötig, endlich den kontrollierten Konsum und Handel zuzulassen.
    Wenn politisch etwas getan werden muss, dann doch bitte bei den wirklich grossen Drogenproblemem: Alkohol und Zigaretten! Wenn jedes Wochenende jugendliche Alkoholiker ins Spital eingeliefert werden, es beim Kiffen (kein Mischkonsum mit Alk) aber praktisch nie zu solchen Vorfällen kommt, dann frage ich mich wirklich, haben unsere National und Ständeräte überhaupt noch den Durchblick? Nach einer Flasche Weissen sicher nicht mehr…
    Leider kommt vom Initiativkommitee so gut wie nichts Neues und auch keinerlei Werbung oder Überzeugungsarbeit. So ist eine Volksinitiative natürlich nicht zu gewinnen. Deshalb ist es wichtig, dass alle Interessierten an der Abstimmung teilnehmen und ein Ja zur Initiative in die Urne legen.
    Psychoaktive Substanzen gehören nun mal auch zu unserer Gesellschafft und sind überall recherchierbar, zb. in alten Tageszeitungen, in der Bibel, in der Literatur, in der Kunst, in der Musik usw.

  2. Wer weiss, in den U.S.A. gehts in Kalifornien jetzt ja richtig los. Hunderte von neuen Apotheken, welche Gras und Hasch verschreiben. Der Trend geht zum gesunden kiffen hin. Mit einem Vaporizer lässt sich nun das Kraut verdampfen und nicht mehr verbrennen. Check it out