Mittwoch , 22 November 2017

Woopra macht sichtbar, was meine Besucher hier so treiben.

So präsentiert sich Woopras Dashboard mit der Übersicht über alle wichtigen Werte - in Echtzeit.Statistiken finde ich eine spannende Sache, vor allem, wenn Sie eine Sache betreffen, mit welcher man sich auch auseinandersetzen will. So schaue ich regelmässig via Google Analytics, wie gut meine Website besucht wird, welche Inhalte besonders interessant zu sein scheinen und achte auf den allgemeinen Trend. Nun habe ich ein neues Auswertungstool entdeckt, welches sich anfänglich ähnlich anfühlt, aber doch woanders endet:

Woopra.com ist noch im Beta-Stadium. Anmeldungen scheinen daher zeitweise nicht oder nur verzögert angenommen zu werden. Dafür ist der Server derzeit noch kostenlos, vermute aber, dass sich dies irgendwann mal ändern wird.

In der Echtzeitansicht sieht man die einzelnen Besucher... nicht beim Namen, aber als greifbarer Wert.Der Einbau in die Website erfolgt ähnlich wie bei Google Analytics. Nach der Anmeldung und Freigabe erhält man einige wenige Zeilen Code, welchen man in jede Seite integrieren muss. Damit zählt Woopra die Besucher… soweit so ähnlich. Doch zur Anzeige stellt Woopra einen Java-basierenden Client – sprich Programm – zur Verfügung, sowohl für Windows, Mac und Linux. Dieser Client zeigt nun nicht nur die allgemeinen Trends, beliebtesten Suchbegriffe und Herkunft der Besucher an, sondern macht all dies in Echtzeit. In einer quitschbunten Oberfläche wird angezeigt, wieviele Besucher sich in just diesem Moment auf der Werbsite befinden, über welche Website sie zu mir gelangt sind, was sie gerade lesen und wieviel Zeit sie hier verbringen. Es weckt den kleinen Voyeur in einem und gibt ein Gespür dafür, was der Besucher denkt und tut.

In einer Keyword-Wolke werden die beliebtesten Suchbegriffe, welche zu der beobachteten Website führen, visualisiert.Besonders schön gelöst finde ich die Anzeige der beliebtesten Suchbegriffe in Form einer Wolke.

So wird man benachrichtigt, wenn ein Besucher z.B. eine speziell beobachtete Seite öffnet.Lässt man Woopra ständig nebenher laufen, kann man auch über speziell besuchte Inhalte informiert werden. So kann man benachrichtigt werden, wenn ein Besucher einen bestimmten Inhalt ansurft, einen festgelegten Suchbegriff verwendet oder eine gewisse Herkunft (z.B. IP-Adresse, Land, Sprache) hat. Über diese Besucher wird man jeweils per PopUp informiert.

Da staunt der Besucher wohl nicht schlecht, wenn er plötzlich vom Webmaster angeschrieben wird.Per Mausklick kann man diesen Besucher gezielt per Chat kontaktieren. Bei ihm öffnet sich dann ein kleines Chatfenster. Sowas geniales! Wundere Dich also nicht, wenn ich Dich mal anquatsche, falls Du in meinem Blog tummelst. :-)

Ob ich diesen Service nutzen werde, sollte er kostenpflichtig werden, kann ich noch nicht beurteilen. Aber ein Erlebnis ist er allemal und fasziniert zugleich, selbst ausprobieren ist also Pflicht.

Link zum vorgestellten Service: Woopra.com

Apropos Statistik: Hier noch eine völlig andere Idee: Worldometers :-)

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5 comments

  1. Hab mich da gerade mal angemeldet, mal schauen wie lange es dauert um eine ID zu kriegen.

  2. ooooch.

    Dear ltstoned,

    We are sorry, your website ltstoned.ch has been rejected

  3. ….. ein interessantes thema, das auch an einem St.bloG-day diskutiert werden könnte…..
    ….. der St.bloG-day is‘ der regelmässige ostschweizer blogger-stammtisch, den ich etablieren möchte…..
    ….. infos, termine und weiteres findet man unter http://st.blog-day.bloglesung.ch/wordpress/…..

  4. Ich bin sehr skeptisch, was solche Services angeht: Aktiven Inhalt auf einer Website lasse ich allerhöchstens für die jeweilige Seite zu, aber ganz sicher nicht zu fremden Seiten, dazu gehört auch Google Analytics. Ajax/Web 2.0 ist eine schöne Sache, aber man verliert unweigerlich die Kontrolle über seinen eigenen Rechner. Und aktive Inhalte auf Seiten, wo es mal keinen Sinn zu machen scheint… ich weiss nicht. Wenn man dann nur noch navigieren kann, wenn man JavaScript zulässt, werde ich nicht nur nervös, sondern stelle auch mal ganz schnell die Kompetenz des Webmasters in Frage, der dabei nämlich still und heimlich Google aussperrt (also die Suchmachine selber).

  5. ich habe mich beim dienst auch angemeldet und wurde auch freigeschalten (nachdem ich mich im chat gemeldet habe (es gibt von zeit zu zeit einen supportchat auf der internetseite)). ich finde die möglichkeit, besucher direkt zu kontaktieren, nicht schlecht. auch das „ausspionieren“ der besucher ist interessant, aber was den datenschutz angeht, sehr fragwürdig. ich glaube kaum, das jeder besucher damit einverstanden ist, das live nachvollzogen werden kann, welchen artikel er gerade anschaut, wie lange und was er sonst noch auf der seite getrieben hat.

    aber ich habe noch andere statistiktools im einsatz (awstats) und da gibt es teilweise grosse differenzen zwischen den besucherangaben. ich vertraue hier eher auf awstats, da dieses direkt die apache logfiles auswertet und nicht direkt über die website aufgerufen wird. das tool, welches man direkt auf seinen rechner installieren muss, ist zwar noch beta, aber läuft doch recht stabil. erst mit dem tool hat man den ganzen funktionsumfang des dienstes.