Freitag , 17 November 2017

Über den Wohlfühlfaktor in der Luxusgastronomie

Ein luxuriöses Dinnerspektakel bei Kerzenlicht, gespickt mit artistischen Showeinlagen, verspricht die Crazy Hotel Company. Ganze 93.00 Franken kostete der Spass pro Person, Getränke wurden extra verrechnet, entsprechend hoch waren unsere Erwartungen.

Ok in einer Festhütte, peinlich bei einem «Luxusdinner».Leider wurden diese nicht erfüllt. Kulinarisch höchstens Mittelmass, eher schlecht, so beispielsweise die mir gereichte vegetarische Hauptspeise «Latschige Findusplätzli im Steamer warm gemacht», das Ambiente eher bemüht liebevoll und die Show ohne überraschende Momente. Die Clownerie-Einlagen bewegten sich zwischen alte bekannte Nummern – wer erinnert sich nicht an die Hotelnummer von Gaston, Rolf Knie und Bippo – und bald – in der Rolle von «Bonbonne» nervend. Du möchtest Dich selbst überzeugen? Hier gibts einige Videos…

Irgendwie spricht dann auch die selbst gebastelte, in die Kategorie «peinlich» fallende Beschriftung auf dem Handtuchspender für sich… ein «Fötzeli» billiges Papier soll alles sein, was einem gegönnt sei?

Da gibts für die Organisatoren noch ganz ganz ganz vieles zu lernen und zu verbessern… sonst bleibt der Sall wohl immer so leer, wie wir ihn angetroffen haben. Gerade mal 10 Gäste hatten an jenem Samstag abend an dieser Veranstaltung teilgenommen…

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