Donnerstag , 12 Juli 2018

Ich bin ein Schweizer…

… und feiere heute den ersten August. Was dem Schweizer ein Begriff, ist dem Fremdländischen ein Rätsel. Wir feiern die Gründung der Schweizer Eidgenossenschaft mit einem Nationalfeiertag. Was für Fremdländische jedoch verständlicherweise unbekannt sein dürfte, ist aber auch bei vielen Eidgenossen ein Buch mit sieben Siegeln: Die Nationalhymne, oder wie wir Schweizer pflegen zu sagen, den Schweizer Psalm.

Anlässlich der bereits fast vergessenen Fussball-WM haben viele Rot-Weiss-„Getaufte“ die Nationalhymne wieder gehört, doch am 1. August zeigt sichs mit trauriger Regelmässigkeit, dass die vier Strophen auch stolzen Eidgenossen unbekannt sind. Schade eigentlich. Doch woran liegts? Ich meine, die Melodie ist schwerfällig, hat eine gewöhnungsbedürftige Rythmik und der Text wirkt ziemlich altbacken. Nunja, iIch will jetzt nicht dasjenige wiederholen, was ausgemusterte Cervelatpromis – häufig mit Tessiner Abstammung – alljährlich verwenden, um nicht in der tragischen Gruft der Vergessenheit zu landen, und werde jetzt eben nicht eine neue Nationalhymne vorschlagen. Stattdessen möchte ich Dich motivieren, unsere Nationalhymne zu lernen, zu singen und stolz zu sein.

Um Dir das zu vereinfachen, habe ich eine praktische Faltkarte (PDF, 14 KB) gestaltet, welche Du kostenlos als PDF herunterladen und ausdrucken kannst. Zusammengefaltet ist das Kärtchen so gross wie eine Visitenkarte und passt in jede Brieftasche. Ungefaltet lässt es sich auch als patriotisches Buchzeichen verwenden. Viel Spass damit!

Ach ja, und auch Google feiert mit. Eine total nette Logo-Variation findet sich heute auf Google.ch:

Das Google-Logo zum

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2 comments

  1. Nunja, iIch will jetzt nicht dasjenige wiederholen, was ausgemusterte Cervelatpromis – häufig mit Tessiner Abstammung – alljährlich verwenden, um nicht in der tragischen Gruft der Vergessenheit zu landen, und werde jetzt eben nicht eine neue Nationalhymne vorschlagen. Stattdessen möchte ich Dich motivieren, unsere Nationalhymne zu lernen, zu singen und stolz zu sein.

    Wenn du die Melodie schwerfällig findest (ich finds sie auch beschissen) solltest du doch genau auch das tun. Wie können wir die Hymne je ändern wenn alle immer mit diesem unentschlossen Schweizer Bünzli-Kompromis hervorkommen: „Ehhh ja ich find sie nicht gut, ehh aber eine neue Hymne wäre jetzt ja schon ein wenig extrem.“ So kommen wir nie weiter. Diese trostlose, bieder und langweilige Hymne werde ich nie mit stolz singen können. Es kann doch nicht so schwer sein es Russland, Brasilien, Portugal, Spanien, Frankreich, Italien etc. gleichzutun und eine mitreissende Hymne zu kreieren.

  2. …segget wasr woit…i find si obermegacool…

    ich bin nicht den psalm leid, sondern nur die ewigen nörgler…findet euch ab, keine blutrünstige und „actionbeladene“ hymne zu haben…und was die melodie angeht…ein marschlied wäre mitreißénder aber nicht unserer neutralen intension entsprechend…

    also – blibbts heili…