Dienstag , 26 September 2017

Menüsalat vs. Blattsalat

Mittag, 12 Uhr. Ich befinde mich in einem herrlich gelegenen Restaurant mit Sicht über die ganze Stadt. Die Sonne scheint, der Magen knurrt. Auf dem Menü stehen vier Angebote, doch keines begeistert mich so recht. Drum wähle ich von der Karte die Ravioli und bestelle dazu einen „Menüsalat“, schliesslich habe ich Lust auf einen kleinen aber feinen Salat. Die Servicedame nimmt die Bestellung entgegen: „Einmal Blattsalat?“… ähm, nunja, scheint wohl so zu sein, dass der Menüsalat ein Blattsalat ist. „Ja gerne, ein Menüsalat eben.“

Einige Minuten später wird serviert. Mein Kollege erhält einen kleinen hübschen Menüsalat (zum Menü), ich einen deutlich grösseren Salat… grmpf!

Darauf angesprochen reagiert die Servicedame irritiert. Zum einen versuchte sie zu begründen, ich hätte doch einen Blattsalat bestellt. Ich versuchte aufzuzeigen, dass für einen Gast „Blattsalat“ als Begriff für einen Salat aus Blättern steht und nichts mit der Portionsgrösse zu tun hat. Ich bat sie im Sinne einer konstruktiven Kritik, jeweils den Kunden deutlich auf einen allfälligen Unterschied hinzuweisen. Es geht mir ja nicht darum, dass ich nichts bezahlen will, aber ich mag eben einfach einen kleinen Salat. Andererseits erliess sie mir bei der Bezahlung gleich den ganzen Salat, was mir dann aber auch nicht recht war und ich mit einem entsprechenden Trinkgeld honorierte.  ;-)

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