Freitag , 15 Dezember 2017

The Vee / Cork

Am fuenften Tag meiner Reise durchlebte ich die unterschiedlichsten Gefuehle. Zum einen hatte ich bei der Fahrt eine Art von Saettingungsgefuehl. Irgendwie besteht Irland „nur“ aus Gruen, Kirchen, Ruinen, Graebern, Steinen, Huegeln und nochmals mittelalterlichen Denkmaelern. Auch die wahrlich faszinierende Berglandschaft „The Vee“ mit ihrem Bergsee konnte mich in jenem Moment nicht mehr aus den Socken hauen.

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Doch dann fuhr ich Cork an, die mit 140’000 Einwohnern zweitgroesste Stadt Irlands. Und mir bot sich ein wunderbares Bild. Die Fassaden der Haeuser immer in Schuss gehalten, voellig kitschig bemalt und unendlich viele Menschen, nahezu alle laechelnd und zufrieden. Kaum setzte ich mich fuer einen Cappuccino, wurde ich in ein Gespraech verwickelt. Nunja, irgendwie spricht man hier nur immer uebers Wetter und die „riesige“ Kriminalitaet… ich fuehle mich hier in diesem Land total sicher. Doch dieses Jahr sei ein (!) Mensch auf der Strasse in Cork ueberfallen und niedergestochen worden… es scheint, als braeche fuer die Einheimischen nun eine Welt zusammen. Die heile Welt ist befleckt.

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Besonders gefreut hat mich ein unerwarteter Anruf, diesesmal ohne Fragen zu Waschmittel und Schokolade :-) Hey Doris… dankeschöööön! Es tat richtig gut, wiedermal Schweizerdeutsch zu sprechen und zu hoeren. Uebrigens: Ich glaube Irland ist eines der wenigen Orte, wo man deutschsprachige Touristen mit der Lupe suchen muss.

Morgen steht dann die Fahrt nach Ballidehop an… dort werde ich eine Schweiz/irische-Familie besuchen.

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